Die Geschichte der Mnemotechnik ist schon sehr sehr alt. Früher hatten die Leute sowas wie Stift und Papier nicht immer griffbereit. Und selbst wenn sie es gehabt hätten, Lesen und Schreiben war damals noch nichts weswegen die Regierung sich sorgen gemacht hätte.
Also was tut man? Man hat sich Gedanken darüber gemacht wie man sich viele Dinge schnell und einfach merken kann -> Mnemotechniken wurden erfunden. Da das essenziel für diese Leute waren, war das auch entsprechend verbreitet, bekannt und niedergeschrieben. Dazu gibt es auch paar schöne Beispiele aus der Geschichte:
Ein Römer Names Hortensius konnte nach einer ganztägigen Auktion alle Artikel, den Preis und den neuen Besitzer aufzählen!
König Cyrus soll alle Namen seiner Krieger in seinem Heer gewust haben(sowas war damals noch etwas größer als in der Bundeswehr ;))
Mithridates von Pontus konnte alle 22 Sprachen der Völker in seinem Gebiet.
Faszinierende Überlieferungen aber wir haben alle die Möglichkeit das auch zu können! Leider wurde dieses Wissen nach aufkommen von Papier und der immer weiter verbreiteten Schreib und Lesetechniken verdrängt und dann vergessen. Sie wurde erst wieder von Mönchen wieder ausgegraben die diese Techniken für die immense Informationsflut der Bibliotheken verwendeten. Bis Heute fristet Mnemonik ein Schattendarsein. Auch wenn wir Wikipedia, Google und co besitzen, einen bestimmten Grad an Wissen direkt im Kopf ist praktischer und hilft im Alltag ungemein. Zudem macht es auch einfach nur Spass Sachen zu wissen :).